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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Migräne & Kopfschmerzen
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Stand: 15. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die ophthalmoplegische Migräne leitet ihren Namen ab von Ophthalmoplegie (Augenmuskellähmung). Die Symptome entstehen durch Lähmungen der Hirnnerven, die für die Beweglichkeit der Augen verantwortlich sind. So treten bei der ophthalmoplegische Migräne Symptome wie das Sehen von Doppelbildern auf. Diese seltene Form der Migräne muss in jedem Fall sofort von einem Arzt untersucht werden, da sich hinter einer gelähmten Augenmuskulatur auch ernste Erkrankungen verbergen können, zum Beispiel Durchblutungsstörungen oder eine Hirnblutung.
Die retinale Migräne äußert sich ebenfalls durch Symptome, die mit dem Auge zusammenhängen. Anders als die ophthalmoplegische Migräne betrifft die retinale Migräne die Netzhaut (Retina) und damit die Wahrnehmung von visuellen Reizen. Sie zeigt sich neben den typischen Migräne-Symptomen in wiederholtem Auftreten von Gesichtsfeldausfällen oder Flimmersehen – meist auf einem Auge. Gelegentlich erblinden Betroffene auf dem beeinträchtigten Auge vorübergehend.
Migräne tritt schon bei Kindern auf – ungefähr vier bis fünf Prozent der Kinder vor der Pubertät haben bereits Migräne. Die Symptome ähneln denen der Erwachsenen. Als Unterschied treten die Kopfschmerzen häufig beidseitig auf und konzentrieren sich auf den Stirn-, Schläfen- und Augenbereich. Weniger stark ausgeprägt sind die Begleitsymptome und die Länge des Anfalls, diese nehmen aber mit dem Alter zu. Migräne bei Kindern geht mit kürzeren Attacken einher als bei Erwachsenen, sie dauern aber mindestens eine Stunde. Typische Begleiterscheinungen sind auch hier Übelkeit und Erbrechen. Diese Migräne-Symptome bei Kindern können in seltenen Fällen auch ohne Kopfschmerzen auftreten. Bei manchen Kindern äußert sich die Migräne in Form von Schwindelattacken mit Übelkeit und Erbrechen. Auch kann es vor einer Attacke zu neurologischen Ausfällen – also einer Aura – kommen.
Migräne und Kopfschmerzen bei Kindern bewirken oft, dass sich die Kinder anders verhalten als sonst. Die Kinder unterbrechen gewohnte Tätigkeiten, ziehen sich zurück und suchen Ruhe.
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