Metabolisches Syndrom: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (03. März 2015)

Ein metabolisches Syndrom verläuft von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dies hängt maßgeblich davon ab, wie gut eine Person die einzelnen Risikofaktoren, die mit dem metabolischen Syndrom zusammenhängen, ausschaltet oder zurückdrängt.

Verliert ein Mensch mit starkem Übergewicht an Pfunden, weil er seine Ernährung umstellt und sich mehr bewegt, wirkt sich das in vielerlei Hinsicht positiv aus: Der Blutdruck sinkt, der gestörte Fettstoffwechsel normalisiert sich und der Zucker kann wieder besser aus dem Blut in die Zellen gelangen. Allerdings lässt sich schwer vorhersagen, wie stark diese Effekte bei unterschiedlichen Personen ausfallen.

Mit Sport und gesunder Ernährung kann man das metabolische Syndrom positiv beeinflussen!

Auch wer an Diabetes Typ 2 ("Altersdiabetes") oder Bluthochdruck (Hypertonie) leidet, trägt mit Sport und einer gesunden Ernährung dazu bei, gesünder zu werden. Grundsätzlich gelten dabei für die einzelnen Komponenten des metabolischen Syndroms – Übergewicht, hoher Blutdruck, gestörter Fettstoffwechsel, zu hoher Blutzucker – ganz ähnliche Empfehlungen.

Ziel ist es, zu verhindern, dass ein metabolisches Syndrom die Gefäße schädigt und somit die Grundlage für Krankheiten etwa des Herzens (Herzinfarkt) oder des Gehirns (Schlaganfall) bildet.

Bringt die Veränderung des Lebensstils nicht das erwünschte Ergebnis, kommen bei stark Übergewichtigen unter Umständen Medikamente, die beim Abnehmen unterstützen, oder eine chirurgische Therapie infrage (z.B. ein "Magenband", ein Magenballon oder eine Magenverkleinerung).


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