Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Metabolisches Syndrom: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. März 2014)

Ein metabolisches Syndrom verursacht lange Zeit keine Symptome oder Beschwerden im engeren Sinn. Dies ist zugleich das Tückische. Zwar ist das Übergewicht – beispielsweise in Form eines stattlichen Bauches – sichtbar. Die drei weiteren Komponenten des metabolischen Syndroms machen sich indes oft lange Zeit nicht bemerkbar. Es handelt sich um:

Wer deutlich zu viel auf die Waage bringt, erfüllt streng genommen schon einen Risikofaktor für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels. Dies gilt vor allem für Menschen, die einen Body-Mass-Index (BMI) über 30 haben, die laut Definition also adipös beziehungsweise fettleibig sind (es sei denn, es handelt sich um sehr muskulöse Menschen).

Starkes Übergewicht, das vor allem auf einem dicken Bauch beruht, kann auf ein metabolisches Syndrom hinweisen. Ein Besuch beim Arzt klärt, ob Blutdruck, Fett- und Blutzuckerwerte noch im Rahmen liegen. Zu hoher Blutdruck bleibt oftmals jahrelang unerkannt, da er keine Beschwerden verursacht. Nicht selten fällt der erhöhte Wert zufällig bei einer Routineuntersuchung erstmals auf. Auch die Störungen des Fettstoffwechsels (hohe Triglyzeride, niedriges "gutes" Cholesterin) nimmt der Betroffene häufig lange Zeit nicht wahr, ebenso wenig die erhöhten Zuckerwerte.

Es ist durchaus möglich, dass ein metabolisches Syndrom so lange keine Symptome verursacht, bis die Vorboten einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems – etwa eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls – auftreten. Die Betroffenen erfahren erst durch ein solches Ereignis, dass neben ihrem Übergewicht weitere Risikofaktoren bestehen.

Umso bedeutsamer ist es, Symptome wie Luftnot, Angina pectoris (Brustenge) oder Brustschmerzen ernst zu nehmen und zeitnah ärztlich abklären zu lassen. Stellt der Arzt Risikofaktoren oder bereits bestehende Veränderungen an den Gefäßen und Organen fest, können eine rechtzeitig beginnende Therapie und ein gesünderer Lebenswandel helfen, weitere Folgekrankheiten zu vermeiden.

Ein metabolisches Syndrom kann zudem Symptome verursachen, die auf den hohen Blutdruck oder den langfristig zu hohen Blutzuckerwert zurückzuführen sind: So kann es zu Kopfschmerzen und übermäßigem Schwitzen kommen, Betroffene verspüren stärkeren Durst und fühlen sich abgeschlagen und müde.

Etwa jeder Dritte vom metabolischen Syndrom Betroffene leidet unter dem Schlafapnoesyndrom, nächtlichen Atemaussetzern, die gesundheitsschädlich sein können.






Anzeige