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Meningitis (Hirnhautentzündung)
Meningitis (Hirnhautentzündung)Meningitis (Hirnhautentzündung): VorbeugenStand: 16. September 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Einer bakteriellen Meningitis (Hirnhautentzündung) können Sie mit Schutzimpfungen größtenteils vorbeugen. Meningokokken-ImpfungZum Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen steht eine Meningokokken-Impfung zur Verfügung: Hier gibt es Impfstoffe gegen verschiedene Untergruppen (sog. Serogruppen) des Erregers. Zum einen gibt es speziell gegen die Serogruppe C der Meningokokken Impfstoffe. Außerdem gibt es kombinierte Impfstoffe gegen die Serogruppen A und C sowie A, C, W135 und Y. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) empfiehlt eine Meningokokken-Impfung für alle Kinder vom 12. Lebensmonat bis zum 18. Lebensjahr. Außerdem ist die Impfung unter anderem folgenden Personen zu empfehlen:
Impfung gegen Haemophilus influenzaeDie Impfung gegen die Bakterienart Haemophilus influenzae empfiehlt die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) für alle Säuglinge und Kleinkinder. Durch diese Impfung erreicht man einen mehrere Jahre andauernden Schutz von etwa 90 Prozent. Auffrischimpfungen im Schulalter sind nicht notwendig, da schwere Haemophilus-influenzae-Erkrankungen einschließlich der Meningitis nach dem siebten Lebensjahr nur selten auftreten. Dank Impfprogrammen mit der sog. Hib-Vakzine (Impfstoff gegen Haemophilus influenzae Serotyp B) sind Meningitis-Erkrankungen durch Haemophilus influenzae Typ B in Europa stark zurückgegangen. Typ B ist der gefährlichste Serotyp des Krankheitserregers. Weiterlesen: Meningitis (Hirnhautentzündung): Vorbeugen – Impfung gegen Pneumokokken Das könnte Sie auch interessieren
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