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Meningitis (Hirnhautentzündung)

Meningitis (Gehirnhautentzündung): Therapie

(Stand: 24. November 2009)

Bei einer Meningitis (Hirnhautentzündung) muss die Therapie sofort und ohne Verzögerung einsetzen. Bei Verdacht auf eine bakterielle Meningitis muss der behandelnde Arzt deshalb so rasch wie möglich Antibiotika (meist der Wirkstoff Cefotaxim oder Ceftriaxon plus Ampicillin) verabreichen. Sobald das Ergebnis der Blutuntersuchung vorliegt, kann der Arzt das für den Erreger am besten wirkende Antibiotikum wählen und die Therapie anpassen. Abhängig davon, welcher Erreger die Meningitis verursacht hat und wie der Verlauf der Erkrankung ist, werden die Medikamente 7 bis 14 Tage eingenommen.

Breiten sich im Rahmen der Erkrankung Bakterien über den Blutkreislauf im Körper aus, kann es zu einer Blutvergiftung (Meningokokken-Sepsis) oder einem Schockzustand kommen. In solch einem lebensbedrohlichen Fall ist eine intensivmedizinische Behandlung in einem Krankenhaus notwendig. So lässt sich das Risiko für schwere Komplikationen und Folgeschäden am effektivsten verringern. Um für solche Fälle gewappnet zu sein und schnell eingreifen zu können, weist der Arzt einen Patienten mit Meningitis in der Regel immer ins Krankenhaus ein.

Verursachen nachweislich Meningokokken die Meningitis, behandeln Mediziner enge Kontaktpersonen eines Erkrankten oft ebenfalls mit Antibiotika. Dies soll eine weitere Ausbreitung der Infektion verhindern.

Weiterlesen: Meningitis (Gehirnhautentzündung): Verlauf

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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