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Meningeom

Meningeom: Symptome

Stand: 26. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Beim Meningeom hängen die Symptome entscheidend davon ab, wo sich der Tumor genau befindet. Wächst das Meningeom beispielsweise im Rückenmarkskanal, entstehen die Beschwerden, wenn der Tumor einzelne Nervenwurzeln oder das Rückenmark zusammendrückt oder abquetscht. Die Spanne reicht dabei von Missempfindungen (Gefühlsstörungen) über Beweglichkeitseinschränkungen der Arme und Beine bis hin zu Lähmungen.

Bei einem Meningeom im Gehirn, besonders im Bereich der Großhirnhälften (Hemisphären), sind Symptome seltener oder treten später auf. Wächst der Tumor zum Beispiel im Bereich des Hirnstamms, drückt er wegen der engen räumlichen Verhältnisse dagegen schneller auf wichtige Hirnstrukturen. Häufig treten Kopfschmerzen, epileptische Anfälle, Seh- und Sprachstörungen auf. Manchmal fällt – insbesondere den Angehörigen – auf, dass sich die Persönlichkeit des Betroffenen verändert. Gerade bei älteren Patienten kann dies mit einer Demenz (z.B. Alzheimer) oder Depression verwechselt werden. Liegt das Meningeom der knöchernen Schädeldecke an, kann es als Folge zu einem vermehrten Knochenwachstum (Hyperostose) und somit zu einer sichtbaren "Beule" kommen.

Weiterlesen: Meningeom: Diagnose

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