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Melanom (schwarzer Hautkrebs)MelanomForumKrebs- erkrankungen
Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
Forum Krebserkrankungen
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren Melanom: Therapie(Stand: 14. Dezember 2009) Bei bloßem Verdacht auf ein Melanom (schwarzer Hautkrebs) besteht der erste Schritt zur Therapie darin, das tumorverdächtige Pigmentmal vollständig zu entfernen. Diese Operation erfolgt unter örtlicher Betäubung und mit ausreichendem Sicherheitsabstand um das Melanom herum. Je nach Dicke des Melanoms entfernt der Hautarzt dann kreisförmig um die Hautveränderung herum ein bis drei Zentimeter äußerlich gesunde Haut mit. Dieses Gewebe untersucht er anschließend unter dem Mikroskop. Die Dicke des Hauttumors und seine Eindringtiefe sind wichtige prognostische Faktoren. Befindet sich das maligne Melanom noch im Frühstadium (Stadium I), ist die Entfernung der befallenen Haut einschließlich des Unterhautfettgewebes und des Sicherheitsabstands als Therapie ausreichend, wenn das Melanom höchstens anderthalb Millimeter dick ist. Bei dickeren Melanomen ist neben der Operation eine Immuntherapie mit bestimmten Zytokinen (Interferon alpha) empfehlenswert. Bei einem Melanom im Stadium II, in dem benachbarte Lymphknoten befallen sind, wird der Arzt bei der Operation die betroffenen Lymphknoten ebenfalls entfernen. Finden sich in den entnommenen Lymphknoten Krebszellen, ist es notwendig, alle Lymphknoten aus dem entsprechenden Gebiet zu entfernen. Hat das Melanom Stadium III erreicht und Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen gebildet, kann eine Operation die Tumormasse unter Umständen verringern und örtliche Beschwerden lindern. Daneben können Strahlentherapie, Chemotherapie und/oder Immuntherapie unter lindernden (palliativen) Gesichtspunkten zum Einsatz kommen. Eine Heilung ist jedoch nicht mehr möglich. Mithilfe der Strahlentherapie werden die Tochtergeschwülste behandelt, die nicht chirurgisch therapierbar sind (z.B. im Gehirn). Weiterlesen: Melanom: Verlauf Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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