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Medikamenteninduzierter Kopfschmerz (Kopfschmerzen durch Schmerzmittelübergebrauch)

Medikamenteninduzierter Kopfschmerz (Kopfschmerzen durch Schmerzmittelübergebrauch): Verlauf

Stand: 29. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein medikamenteninduzierter Kopfschmerz (Kopfschmerzen durch Schmerzmittelübergebrauch) nimmt bei entsprechender Therapie überwiegend einen guten Verlauf: Nach dem Entzug von den für die chronischen Kopfschmerzen verantwortlichen Schmerzmitteln bleiben etwa zwei Drittel der Betroffenen frei von Dauerkopfschmerzen.

Komplikationen

Ein medikamenteninduzierter Kopfschmerz (Kopfschmerzen durch Schmerzmittelübergebrauch) kann unbehandelt im weiteren Verlauf zu verschiedenen Komplikationen führen, denn: Die übermäßige Einnahme der Medikamente gegen Kopfschmerzen über einen langen Zeitraum kann weitere, schwerwiegendere Folgen wie Schädigungen der Leber oder Nieren und wiederkehrende Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre haben. Außerdem ist eine erhöhte Sterblichkeit infolge von Tumoren der ableitenden Harnwege möglich. In vielen Fällen sind bei Kopfschmerzen durch Schmerzmittel auch depressive Symptome zu beobachten. Diese bessern sich häufig, sobald die Betroffenen die ursächlichen Medikamente absetzen.

Weiterlesen: Medikamenteninduzierter Kopfschmerz (Kopfschmerzen durch Schmerzmittelübergebrauch): Vorbeugen

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