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Medikamenten­induzierter Kopfschmerz (Kopfschmerzen durch Schmerzmittel­übergebrauch): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. August 2014)

Medikamenteninduzierter Kopfschmerz (Kopfschmerzen durch Schmerzmittelübergebrauch) ist eine Diagnose, die in der Regel leicht zu stellen ist: Meist reichen die genauen Angaben der Betroffenen, um herauszufinden, ob ein schmerzmittelinduzierter Kopfschmerz vorliegt.

Wer häufig Kopfschmerzen hat, kann die Diagnose also selbst erleichtern. Hierzu ist ein Kopfschmerztagebuch geeignet, in das über mehrere Wochen hinweg unter anderem folgende Angaben einzutragen sind:

  • Schweregrad, Dauer und örtliche Eingrenzung der Kopfschmerzen
  • Begleitsymptome der Kopfschmerzen (wie Augenflimmern, Übelkeit)
  • besondere, nicht alltägliche Vorkommnisse (wie Stress, Aufregung, Diät, veränderte Schlafzeiten)
  • eingenommene Medikamente (welche, wie viel, wie oft)

Allein diese Angaben liefern bei Dauerkopfschmerzen wichtige Hinweise zu deren möglicher Ursache: Zum einen entsteht ein medikamenteninduzierter Kopfschmerz meist aus einer Migräne und/oder einem Spannungskopfschmerz – für deren Diagnose bietet das Kopfschmerztagebuch eine gute Orientierung. Zum anderen kann der Arzt mithilfe des Tagebuchs prüfen, ob die Kopfschmerzen durch die angegebenen Schmerzmittel überhaupt entstanden sein können.

Besteht der Verdacht, dass ein medikamenteninduzierter Kopfschmerz vorliegt, folgen zur weiteren Diagnose eine allgemeine und neurologische Untersuchung. Außerdem nimmt der Arzt Blut ab, um anhand der Laborwerte zu prüfen, ob die Medikamente die Leber oder die Nieren schädigen beziehungsweise schon geschädigt haben.






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