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Maul- und Klauenseuche (MKS)

(Stand: 26. Oktober 2009)

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine durch Viren ausgelöste Erkrankung. Sie ist vor allem für Klauentiere – wie Schafe, Schweine, Rinder, Ziegen, Büffel, Rot- und Damwild – sehr ansteckend. Für den Menschen ist sie ungefährlich.

Maul- und Klauensäuche

Die Maul- und Klauenseuche gilt neben Rinderwahn (BSE) als die wirtschaftlich einschneidendste Tiererkrankung überhaupt. Für den Menschen stellt die Maul- und Klauenseuche keine gesundheitliche Bedrohung dar. In sehr seltenen Fällen kann es zwar zu einer Übertragung des verantwortlichen Virus auf den Menschen kommen (z.B. auf Melker, Schlachter oder Tierärzte), die Infektion löst jedoch bei Menschen keine oder nur sehr milde Symptome aus.

Für Tiere ist die Maul- und Klauenseuche sehr schmerzhaft. Bei erwachsenen Tieren kann sie gutartig verlaufen, für Jungtiere ist sie oft tödlich. Eine Therapie gibt es nicht.

Die Maul- und Klauenseuche ist nach dem Tierseuchengesetz und der MKS-Verordnung meldepflichtig.

Weiterlesen: Maul- und Klauenseuche: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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