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Maul- und Klauenseuche (MKS)
Maul- und Klauenseuche (MKS)Maul- und Klauenseuche (MKS): SymptomeStand: 22. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Maul- und Klauenseuche (MKS) zeigt beim Schwein, Schaf und Rind teilweise etwas unterschiedliche Symptome. Bei allen Tieren bilden sich jedoch Bläschen (sog. Aphten) an den Schleimhäuten im Maulbereich. Gleichzeitig entwickeln sich Blasen an und zwischen den Klauen. Bei Milchtieren sind die auch die Euter und Zitzen betroffen, die Milchbildung sinkt schlagartig. Nachfolgend breitet sich die Maul- und Klauenseuche bei den infizierten Tieren über die Speiseröhre bis in die Mägen aus, sodass die Tiere, die unter starken Schmerzen leiden, nicht mehr fressen. Aufgrund der Blasenbildung an den Klauen stehen die Tiere nicht mehr auf oder zeigen beim Aufstehen starke Schmerzreaktionen. Schafe beginnen zu lahmen und Schweine bewegen sich nur noch rutschend von der Stelle. In den seltenen Fällen, in denen sich Menschen nach intensivem Kontakt mit infizierten Tieren mit der Maul- und Klauenseuche anstecken, sind oft nur Antikörper nachweisbar, ohne dass Anzeichen der Infektion auftreten. Es können sich aber auch leichte Symptome wie Bläschen entwickeln. Diese treten (vergleichbar mit einer Herpesinfektion im Mundbereich) vor allem an den Lippen, der Wangenschleimhaut oder der Zunge auf, aber auch an den Handflächen und Fußsohlen. Kopfschmerzen und Gliederschmerzen sowie leichtes Fieber sind ebenfalls möglich. Durch diese Symptome der Maul- und Klauenseuche fühlen sich Kinder in ihrem Allgemeinbefinden meist stärker beeinträchtigt als Erwachsene. Die Infektion ist jedoch beim Menschen völlig ungefährlich. Weiterlesen: Maul- und Klauenseuche (MKS): Diagnose Das könnte Sie auch interessieren
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