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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
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Stand: 18. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Für eine Mastopathie kommen als Ursachen die am weiblichen Zyklus beteiligten Hormonen Östrogen und Progesteron infrage: Vermutlich löst ein Ungleichgewicht zwischen diesen Hormonen eine Mastopathie aus. Bei Frauen, die von dieser gutartigen Veränderung des Drüsengewebes der Brust betroffen sind, liegt zu viel Östrogen vor. Dabei kann der Östrogenspiegel entweder normal und nur in Bezug auf die anderen Hormone erhöht sein, oder der Körper bildet tatsächlich zu viel Östrogen. Dieser (relative oder absolute) Östrogenüberschuss verursacht die für eine Mastopathie typischen Gewebsveränderungen in der Brust
Diese Vorgänge können sowohl fortschreitend wuchernd als auch rückbildend (regressiv) sein. Die Tatsache, dass vorwiegend geschlechtsreife Frauen von der Mastopathie betroffen sind, spricht dafür, dass Sexualhormone die Mastopathie verursachen. Mit Einsetzen der Wechseljahre und der damit verbundenen Hormonumstellung gehen auch die Beschwerden einer Mastopathie meist zurück. Auch hormonelle Erkrankungen wie Funktionsstörungen der Schilddrüse können eine Mastopathie verursachen.
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