Mastopathie: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. Mai 2015)

Eine Mastopathie hat ihre Ursachen wahrscheinlich in einem Ungleichgewicht zwischen den am weiblichen Zyklus beteiligten Hormonen Östrogen und Progesteron: Bei Frauen mit Mastopathie liegt zu viel Östrogen vor. Dabei kann der Östrogenspiegel entweder normal und nur in Verhältnis zu den anderen Hormone erhöht sein – oder der Körper bildet tatsächlich zu viel Östrogen. Dieser (relative oder absolute) Östrogenüberschuss verursacht die gutartige Veränderung des Drüsengewebes der Brust.

Dafür, dass Geschlechtshormone für die Mastopathie verantwortlich sind, spricht die Tatsache, dass vorwiegend geschlechtsreife Frauen von diesen Gewebsveränderungen in der Brust betroffen sind. Außerdem gehen die Beschwerden einer Mastopathie mit Einsetzen der Wechseljahre und der damit verbundenen Hormonumstellung meist zurück. Dabei kommen für den Östrogenüberschuss, der hinter der Mastopathie steckt, viele verschiedene Ursachen infrage: Auch hormonelle Erkrankungen, die nicht direkt die Geschlechtshormone betreffen, können eine Mastopathie auslösen – zum Beispiel eine Funktionsstörung der Schilddrüse.


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