Mastopathie: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. Mai 2015)

Die bei einer Mastopathie spürbaren Symptome sind abhängig vom weiblichen Zyklus: Sie verstärken sich vor der Menstruation und klingen mit dem Einsetzen der Regelblutung ab. Typische Anzeichen einer Mastopathie sind:

  • Spannungsgefühl und Schmerzen in der Brust: Bei einer Mastopathie schwellen etwa eine Woche vor Beginn der Menstruation die Brüste an. Dieser zyklusabhängige Vorgang ist mit einem Spannungsgefühl oder mit Schmerzen in der Brust verbunden (sog. Mastodynie). Diese Beschwerden sind in der zweiten Zyklushälfte am stärksten und klingen mit Beginn der Regelblutung meist ab.
  • Knoten in der Brust: Im Rahmen der Mastopathie können sich verstreute, körnige oder grobkörnige Verhärtungen bis hin zu Knoten des Brustdrüsengewebes bilden. Diese knotigen Veränderungen in der Brust kann man ertasten: Sie sind vor allem in dem Brustviertel zwischen Achselhöhle und Schlüsselbein deutlich zu spüren (Mediziner sprechen vom oberen äußeren Quadranten der Brust). Sind die Veränderungen kleinzystisch-knotig, bezeichnet man dies auch als Schrotkugelbrust. In der Regel erreicht eine einzelne Verhärtung in der Brust bei der Mastopathie höchstens die Größe einer Haselnuss – zyklusabhängig schwankt die Größe jedoch: Besonders ausgeprägt sind die Symptome in der zweiten Zyklushälfte, während sie nach Einsetzen der Regelblutung am geringsten ausgeprägt sind. Die Knoten sind druckempfindlich.
  • Absonderung von Flüssigkeit aus der Brustwarze: Die Symptome der Mastopathie können in manchen Fällen auch einen Ausfluss von weißlichem oder selten blutigem Sekret aus der Brustwarze (Mamille) umfassen. Die Flüssigkeit tritt meist nicht von selbst aus der Brustwarze aus – oft kann man die Absonderung jedoch auslösen.

Überwiegend tritt die Mastopathie beidseitig auf, selten nur einseitig. Meist entwickeln sich die Beschwerden im oberen äußeren Bereich der Brust. Dabei können die Symptome einer Mastopathie unterschiedlich stark ausgeprägt sein: Zum einen äußert sich eine Mastopathie nicht bei jeder Frau gleich, wobei der Schweregrad der Gewebsveränderungen meist weder durch die Art noch durch das Ausmaß der Symptome zu bestimmen ist. Zum anderen verändern sich die Beschwerden auch bei jeder einzelnen Frau im Zeitverlauf.


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