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Forenexperte: Dirk Glöckner
Forum Gynäkologie
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Stand: 18. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Mastopathie (auch als Mammadysplasie bezeichnet) ist eine gutartige Veränderung des Drüsenkörpers der Brust. Sie tritt bei mindestens jeder zweiten Frau auf und ist somit die häufigste Brustdrüsenerkrankung der Frau. Die betroffenen Frauen sind meist 35 bis 50 Jahre alt; eine Mastopathie bei Frauen, die jünger als 25 Jahre oder schon in den Wechseljahren sind, ist sehr selten.
Je nachdem, wie das Drüsengewebe der Brust verändert ist, lassen sich verschiedene Formen von Mastopathie unterscheiden:
Bei der Mastopathie erfolgt außerdem eine Einteilung in drei Gruppen, deren Definition sich nach dem Schweregrad der Veränderung des Brustdrüsengewebes richtet. Durch die Bestimmung des Schweregrads lässt sich das Risiko der betroffenen Frauen für Brustkrebs einschätzen. Allerdings gilt auch eine hochgradig ausgeprägte Mastopathie nicht als echte Krebsvorstufe. Im Vergleich zu Frauen ohne Mastopathie oder mit einer Grad-I-Mastopathie haben Frauen mit einer Mastopathie von Grad II oder III ein leicht erhöhtes Risiko für Brustkrebs.
Weiterlesen: Mastopathie: Definition – Mastopathie Grad I
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