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Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit)

Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit): Verlauf

Stand: 6. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer akuten Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit) ist der Verlauf meist gut: Die Mastitis puerperalis kann sich von selbst zurückbilden oder heilt bei Behandlung rasch aus. Manchmal bilden sich jedoch Abszesse: Das sind abgekapselte Eiteransammlungen. Damit sich keine Fisteln bilden, muss der Arzt den Abszess öffnen und den Eiter entleeren. Fisteln sind Verbindungsgänge zur Haut oder zum Milchgangsystem, die durch die Entzündung entstehen. Über sie können Bakterien leicht in das Brustgewebe eindringen. Eine Ausbreitung der Erreger über das Blut ist bei der Brustentzündung selten.

Bei Frauen, die bereits einmal eine Brustentzündung in der Stillzeit entwickelt haben, ist der Verlauf oft chronisch: Sie haben ein erhöhtes Risiko erneut an einer Brustentzündung zu erkranken.

Weiterlesen: Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit): Vorbeugen

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