Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Januar 2015)

Bei einer akuten Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit) ist der Verlauf meist gut: Die Brustentzündung kann sich von selbst zurückbilden oder heilt bei Behandlung rasch aus. Manchmal bilden sich jedoch Abszesse, also abgekapselte Eiteransammlungen. Damit sich keine Fisteln bilden, muss der Arzt den Abszess öffnen und den Eiter entleeren. Fisteln sind Verbindungsgänge zur Haut oder zum Milchgangsystem, die durch die Entzündung entstehen. Über sie können Bakterien leicht in das Brustgewebe eindringen. Eine Ausbreitung der Erreger über das Blut ist bei der Brustentzündung selten.

Bei Frauen, die bereits einmal eine Brustentzündung in der Stillzeit entwickelt haben, kann der Verlauf chronisch werden: Sie haben ein erhöhtes Risiko, erneut an einer Brustentzündung zu erkranken.


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