Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit)

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Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit)

Weiter Stillen

Stand: 6. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer leichten, das heißt beginnenden, örtlich begrenzten Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit) kann die Mutter weiter stillen. Sind beide Brüste von der Mastitis puerperalis betroffen, ist das Stillen allerdings teilweise schmerzbedingt nicht möglich.

Es ist wichtig, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Bettruhe zu achten. Wenn nötig verschreibt der Arzt Schmerzmittel und/oder Antibiotika. Solange die Frau weiter stillt, muss gewährleistet sein, dass die Medikamente für den Säugling ungefährlich sind.

Abstillen

In schweren Fällen und bei einer fortgeschrittenen Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit) ist es in der Regel erforderlich abzustillen. Dazu pumpt die Frau die Milch ab und streicht die verbleibende Milchmenge aus der Brust aus. Anschließend legt sie kühle Umschläge an und bindet die Brust mit einem gut sitzenden BH hoch. Bei starker Milchproduktion muss die Frau bei Brustentzündungen manchmal medikamentös Abstillen: Dazu eignen sich sogenannte Prolaktin-Hemmer (z.B. Bromocriptin, Lisurid, Cabergolin).

Weiterlesen: Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit): Therapie – Behandlung von Abszessen

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