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Forenexpertin: Marie-Luise Grein
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Stand: 6. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Mastitis puerperalis (Brustentzündung in der Stillzeit) verhindert eine rasche und konsequente Therapie die Bildung von Abszessen und ermöglicht, dass die erkrankten Frauen weiter stillen können. Wichtig ist, dass die Brust konsequent entleert wird, damit sich die Milch nicht anstaut. Eine medikamentöse Einschränkung der Milchbildung durch Gabe von sogenannten Prolaktin-Hemmern (z.B. Bromocriptin, Lisurid, Cabergolin) und physikalische Maßnahmen sind weitere Bestandteile der Behandlung einer Mastitis puerperalis.
Bei einer Brustentzündung in der Stillzeit eignen sich zur Therapie auch physikalische Maßnahmen, zum Beispiel die Kühlung der Brust mit Eisbeuteln, Quarkwickeln oder Umschlägen mit essigsaurer Tonerde. Führen diese Maßnahmen nicht innerhalb von 24 Stunden zu einer deutlichen Besserung, verordnet der Arzt eine Antibiotikatherapie (z.B. mit Penizillin, Cephalosporinen, Erythromycin).
Um die Brust ruhig zu halten, hilft es, die Brust mit einem gut sitzenden BH hoch zu halten und zu stützen.
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