Mastitis (Brustentzündung): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. Mai 2016)

Meist kann der Arzt bei einer Mastitis (Brustentzündung) die Diagnose schon durch die beschriebenen Beschwerden und den Tastbefund stellen. Mit einer anschließenden Ultraschalluntersuchung kann er die Entzündung der Brust genauer beurteilen.

Wenn die Brustwarze (Mamille) auffällig aussieht oder Flüssigkeit absondert, nimmt der Arzt einen Abstrich und testet diesen auf mögliche Erreger. Außerdem bestimmt er die Konzentration des Hormons Prolaktin im Blut. Wenn das Blut eine erhöhte Prolaktin-Konzentration aufweist, sucht der Arzt anschließend die Ursache dafür. Diese kann zum Beispiel in Schilddrüsenstörungen liegen oder in der Einnahme bestimmter Medikamente.

Um einen entzündlichen Brustkrebs (Mammakarzinom) auszuschließen, kann der Arzt zusätzlich eine Mammographie vornehmen und eine Gewebeprobe entnehmen (Biopsie). Bei der Untersuchung der Gewebeprobe kann der Arzt auch feststellen, ob möglicherweise eine andere Krankheit die Entzündung der Brustdrüse hervorruft. Dies kann insbesondere bei der Brustentzündung außerhalb der Stillzeit (Mastitis non-puerperalis) der Fall sein.


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