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MasernMasern: UrsachenStand: 27. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Masern sind die Ursachen Viren. Das Masernvirus ist auf den Menschen spezialisiert und löst nur bei diesem Krankheiten aus. Fachleute sprechen von einem humanpathogen Virus. Der Erreger befällt bevorzugt Zellen des Immun- und Nervensystems. Die Zeit zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Masern (Inkubationszeit) beträgt zwischen acht und zehn Tage. Das Masernvirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, also zum Beispiel durch Husten, Niesen oder Sprechen. Das Virus bleibt in der Luft für bis zu zwei Stunden ansteckend. Es gelangt über die Schleimhäute der Atemwege und die Bindehaut des Auges in den Körper. Die Masern breiten sich sehr schnell aus. Schon ein kurzer Kontakt mit einem Erkrankten reicht aus, um sich anzustecken. Von 100 infizierten Personen erkranken 99 anschließend an Masern. Die größte Ansteckungsgefahr geht vom Betroffenen etwa fünf Tage vor bis vier Tage nach dem Auftreten des Hautausschlags (Exanthems) aus. Säuglinge von Müttern, die immun sind – welche also entweder eine Masernerkrankung durchgemacht haben oder geimpft wurden – sind etwa bis zum sechsten Lebensmonat durch über die Gebärmutter übertragene Antikörper vor einer Masern-Infektion geschützt. Weiterlesen: Masern: Symptome Das könnte Sie auch interessieren
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