Altersbedingte Makuladegeneration (altersabhängige Makuladegeneration, AMD): Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (18. Juni 2015)

Die genauen Ursachen der altersbedingten Makuladegeneration (altersabhängige Makuladegeneration, AMD) sind nicht im Detail bekannt. Meist tritt die Augenerkrankung erst nach dem 65. Lebensjahr auf.

Verantwortlich für die sich langsam verschlechternde Sehschärfe sind Stoffwechselprodukte, die sich im Laufe des Lebens unter der Netzhaut ablagern. In der Makula – welche die Stelle des schärfsten Sehens in der Mitte der Netzhaut beinhaltet – herrscht ein reger Stoffwechsel. Für die Entsorgung der dabei anfallenden Abbauprodukte ist die darunter liegende Gewebeschicht (sog. Pigmentepithel) verantwortlich. Wenn hierbei Störungen auftreten, was mit zunehmendem Lebensalter eher geschieht, und sich dadurch Stoffwechselabbauprodukte unter der Netzhaut ansammeln, kann dies die Funktion der Makula zunehmend beeinträchtigen.

Ob beziehungsweise wann ein Auge eine altersabhängige Makuladegeneration entwickelt, hängt unter anderem von der erblich bedingten Veranlagung ab. Daneben spielen individuelle Risikofaktoren bei der Entwicklung einer AMD eine Rolle, zum Beispiel:

Die auch "gelber Fleck" genannte Makula erhält ihre gelbe Farbe durch die Farbstoffe Lutein und Zeaxanthin und ist so vor zu starker Lichteinwirkung geschützt.


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