Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Magersucht (Anorexie): Symptome

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (21. Februar 2014)

Körperschemastörung

Magersucht (Anorexie) ist durch verschiedene Symptome gekennzeichnet. Ein typisches Merkmal ist die sogenannte Körperschemastörung: Wer magersüchtig ist, nimmt den eigenen Körper gestört wahr. Das bedeutet: Auch wenn magersüchtige Menschen durch ihre Essstörung schon viel Gewicht verloren haben, überschätzen sie ihren Körperumfang und halten sich für zu dick.

Verändertes Essverhalten

Dass durch die Magersucht (Anorexie) die Wahrnehmung des eigenen Körpers verzerrt ist, hat deutliche Symptome einer Verhaltensänderung zur Folge: Magersüchtige entwickeln ein verändertes Essverhalten, um ihr vermeintlich zu hohes Gewicht zu reduzieren. Zu diesem Zweck essen und trinken sie nur wenig und meiden Lebensmittel, die viele Kalorien enthalten. Einige Magersüchtige verweigern die Nahrungsaufnahme zeitweise vollständig.

Häufig nimmt bei Anorexie das Essen einen zentralen Stellenwert im Leben ein: Typische Magersucht-Symptome sind, dass die Betroffenen viel Energie darauf verwenden, Hungergefühle zu unterdrücken, ein extrem langsames Essverhalten zeigen, beim Essen bestimmte auffällige Rituale einhalten oder mit großem Eifer wahre Festmahle für andere zubereiten, an denen sie aber selbst nicht teilnehmen.

Bei Menschen mit Anorexie kann man im Hinblick auf ihr verändertes Essverhalten zwei Personengruppen unterscheiden: Etwa die Hälfte der Menschen mit Magersucht hält ausschließlich Diät, bei den anderen kommen Symptome der Ess-Brech-Sucht (Bulimie) hinzu. Dies äußert sich durch Essanfälle und selbst herbeigeführtes Erbrechen. Wer zur letzten Gruppe gehört, entwickelt die Essstörung meist später, hat vor Beginn der Essstörung ein höheres Gewicht, meist eine stärker ausgeprägte Körperschemastörung und ist häufiger depressiv als Menschen mit einer typischen Magersucht.






Anzeige