Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Magersucht (Anorexie): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. Februar 2014)

Besteht der Verdacht auf Magersucht (Anorexie), stellt Untergewicht ein gut messbares Kriterium für die Diagnose dar: Bei magersüchtigen Menschen ist das Körpergewicht um mindestens 15 Prozent gegenüber ihrer Altersgruppe unterschritten. Bei Erwachsenen ist ein Body-Mass-Index (BMI) unter 17,5 ein Anhaltspunkt für eine Magersucht.

Daneben ist zur Magersucht-Diagnose ein Gespräch mit den Betroffenen und mit ihren Familienangehörigen hilfreich, um festzustellen, ob zum Beispiel das Thema Essen und Körpergewicht eine übermäßige Bedeutung besitzt und ob die Betroffenen viel unternehmen, um das Gewicht zu verringern – ob sie zum Beispiel Abführmittel einnehmen, sich übertrieben körperlich betätigen oder Erbrechen selbst herbeiführen: Diese Angaben zeigen, ob eine Anorexie oder eine andere Essstörung vorliegt.

Auch Informationen zu in der Familie vorkommenden Störungen (z.B. Essstörungen, affektive Störungen, Zwangsstörungen oder Angststörungen) können bei Magersucht zur Diagnose beitragen. Außerdem stehen Fragebögen zur Verfügung, um alle möglichen Anzeichen einer Anorexie zu erfassen.






Anzeige