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Magersucht (Anorexie): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Besteht der Verdacht auf Magersucht (Anorexie), stellt das Körpergewicht ein gut messbares Kriterium für die Diagnose dar: Bei magersüchtigen Menschen ist es um mindestens 15 Prozent gegenüber ihrer Altersgruppe unterschritten. Bei Erwachsenen ist ein Body-Mass-Index (BMI) unter 17,5 ein Anhaltspunkt für eine Magersucht.

Daneben ist zur Magersucht-Diagnose ein Gespräch mit den Betroffenen und mit ihren Familienangehörigen hilfreich, um festzustellen, ob zum Beispiel das Thema Essen und Körpergewicht eine übermäßige Bedeutung besitzt und ob die Betroffenen viel unternehmen, um das Gewicht zu verringern – ob sie zum Beispiel Abführmittel einnehmen, sich übertrieben körperlich betätigen oder Erbrechen selbst herbeiführen. Auch Informationen zu in der Familie vorkommenden Störungen (z.B. Essstörungen, affektive Störungen, Zwangsstörungen oder Angststörungen) können zur Diagnose einer Anorexie beitragen. Außerdem stehen Fragebögen zur Verfügung, um alle möglichen Anzeichen für die Essstörung zu erfassen.

Weiterlesen: Magersucht (Anorexie): Therapie

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