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Magenübersäuerung (Hyperazidität): Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. Januar 2016)

Besteht der Verdacht auf eine Magenübersäuerung, ist eine genaue Diagnose durch den Arzt wichtig, denn:

Eine fortwährende Magenübersäuerung (Hyperazidität) kann zu ernsthaften Schäden der Magenschleimhaut führen (z.B. zu einem Magengeschwür) und / oder Ausdruck einer bestehenden Magenerkrankung sein.

Zunächst ist für die Diagnose eine genaue Anamnese, also die Erhebung der Krankengeschichte, erforderlich. Hierzu befragt der Arzt den Betroffenen nach dessen Lebensgewohnheiten und Essverhalten. Wichtig sind auch genaue Angaben zu den Symptomen, zum Beispiel wann diese auftreten, wie lange sie schon bestehen und um welche Art der Beschwerden es sich handelt.

Bei starken, länger anhaltenden oder auch wiederkehrenden Magenproblemen ist zudem eine körperliche Untersuchung notwendig, etwa eine Magenspiegelung (Gastroskopie). Im Rahmen dieser Untersuchung kann der Arzt auch Gewebeteilchen der Magenschleimhaut entnehmen (Biopsie), die Aufschluss darüber geben, ob der Untersuchte eine Gastritis oder ein Magengeschwür hat. Mit dem durch die Speiseröhre in den Magen eingeführten Endoskop kann der Arzt zudem den Anfangsbereich des Zwölffingerdarms einsehen und feststellen, ob ein Zwölffingerdarmgeschwür vorliegt.

Bei einer Magenübersäuerung können im Rahmen der Diagnose darüber hinaus spezielle Tests zum Nachweis des Bakteriums Helicobacter pylori folgen, das an der Entstehung von Magenschleimhautschäden und Geschwüren im oberen Magen-Darm-Trakt beteiligt sein kann.

Besteht der Verdacht auf eine Refluxkrankheit, kann als weitere diagnostische Maßnahme eine Langzeit-pH-Metrie (Säuremessung) des Magens durchgeführt werden, welche die Produktion der Magensäure misst.

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