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Magenkrebs (Magenkarzinom)ForumKrebs- erkrankungen
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Magenkrebs (Magenkarzinom)Endogene RisikofaktorenStand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Einige Vorerkrankungen können das Risiko für Magenkrebs (Magenkarzinom) steigern (endogene Risikofaktoren). Helicobacter-pylori-InfektionFür über 90 Prozent von Magenkrebserkrankungen im Frühstadium in Deutschland ist offenbar das Bakterium Helicobacter pylori verantwortlich. Dieser Keim nistet sich in der Magenschleimhaut ein und ruft dort eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) hervor. Das Risiko, an einem Lymphdrüsen-Tumor des Magens (Magenlymphom) zu erkranken, erhöht sich bei einer Bakterium-Helicobacter-Infektion deutlich. Obwohl das Bakterium bei fast jedem Patienten mit Magenkrebs zu finden ist, gilt der Umkehrschluss nicht: Helicobacter-pylori-Infektionen sind sehr häufig, und nur wenige der infizierten Personen erkranken im Laufe ihres Lebens an Magenkrebs. Es ist daher umstritten, ob auch eine symptomlose Helicobacter-pylori-Besiedelung der Magenschleimhaut vorbeugend mit Antibiotika zu beseitigen ist, um Krebserkrankungen zu vermeiden. Ruft das Bakterium allerdings Symptome (z.B. eine Gastritis) hervor, erhalten die Betroffenen eine entsprechende antibiotische Therapie (sog. Eradikation). MagenerkrankungenMagenerkrankungen, die das Krebsrisiko erhöhen können, sind:
Nur selten entwickelt sich ein Magenkrebs auf einer vollkommen gesunden Magenschleimhaut. Weiterlesen: Magenkrebs (Magenkarzinom): Symptome Das könnte Sie auch interessieren
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