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Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
Forum Krebserkrankungen
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Stand: 29. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Ist der Magenkrebs (Magenkarzinom) bei der Diagnosestellung nur auf die Magenschleimhaut (Mukosa) begrenzt, ist es möglich, den Krankheitsherd bei der Behandlung per Schlüssellochchirurgie (minimal invasive Chirurgie) vollständig zu entfernen.
Die Medikamente, die bei einer Chemotherapie zur Behandlung einer Krebserkrankung wie Magenkrebs zum Einsatz kommen, nennt man Zytostatika. Dies sind Zellgifte, die – vereinfacht gesagt – eher Krebszellen angreifen als gesunde Zellen. Beim Magenkarzinom spielt die Operation die wichtigste Rolle in der Therapie. Die Patienten erhalten aber oft unterstützend zusätzlich eine Chemotherapie. Wenn der Magenkrebs schon Tochtergeschwulste in anderen Organen gebildet hat, dient die Chemotherapie vorwiegend dazu, das Fortschreiten der Erkrankung zu bremsen (sog. palliative Chemotherapie). Häufige unerwünschte Nebenwirkungen der Chemotherapie sind unter anderem die vorübergehende Schädigung der Darmschleimhaut mit Darmentzündungen und Durchfall sowie Übelkeit und Haarausfall.
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