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Magenkrebs (Magenkarzinom)ForumKrebs- erkrankungen
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Magenkrebs (Magenkarzinom)Funktion des MagensStand: 28. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die Magenschleimhaut verfügt über zahlreiche Drüsen, welche Magenschleim zum Schutz der Schleimhautoberfläche gegen aggressive Magensäure und Verdauungssekrete produzieren. Der Magen dient als Zwischenspeicher der aufgenommenen Nahrung und bereitet diese für die eigentliche Verdauung im Darm vor: Die Nahrung vermischt sich mit Magensäure und verschiedenen Verdauungssekreten. Der so erzeugte Speisebrei gelangt portionsweise – über einen Zeitraum von bis zu acht Stunden – in den Zwölffingerdarm. Ein Muskel im Pförtner (Pylorus) steuert die Abgabe des Speisebreis an den Darm. Der Pförtner kann den Magenausgang verschließen und damit die Weiterleitung der Nahrung zum Darm beeinflussen. HäufigkeitMagenkrebs (Magenkarzinom) war bis in die 1940er Jahre in den meisten europäischen Ländern sowie in Nordamerika die häufigste Krebserkrankung. Seither ist die Erkrankungszahl stetig gesunken, und Magenkrebs ist nur noch die fünfthäufigste Krebserkrankung bei Männern und die achthäufigste bei Frauen. Als Grund für diese Abnahme vermutet man veränderte Ernährungsgewohnheiten. Im Jahr 2006 hatten in Deutschland circa 10.000 Männer und 7.000 Frauen ein Magenkarzinom. Der Häufigkeitsgipfel für Magenkrebs liegt jenseits des 50. Lebensjahrs. Das höchste Erkrankungsrisiko haben Menschen, die älter als 70 Jahre sind – Menschen mittleren Alters erkranken deutlich seltener, und bei Kindern und jungen Erwachsenen ist ein Magenkarzinom eine Rarität. Weiterlesen: Magenkrebs (Magenkarzinom): Ursachen Das könnte Sie auch interessieren
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