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Magengeschwür (Ulcus ventriculi)
Magengeschwür (Ulcus ventriculi)Magengeschwür (Ulcus ventriculi): VerlaufStand: 27. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz KomplikationenBlutungen und ein Durchbruch des Geschwürs durch die Schichten der Magenwand (Perforation), die bei einem Magengeschwür (Ulcus ventriculi) auftreten können, sind lebensbedrohliche Komplikationen. Personen mit wiederkehrenden Magengeschwüren haben dafür ein größeres Risiko als Menschen, die zum ersten Mal unter einem Magengeschwür leiden. Weitere Risikofaktoren für das Auftreten von Komplikationen bei einem Ulcus ventriculi sind:
Eine weitere Komplikation, die als Folge eines Magengeschwürs auftreten kann, ist die Magenverengung (Stenose) durch Narbenbildung. Dabei wird die Magenwand eingeengt beziehungsweise schrumpft, wodurch ein sogenannter Sanduhrmagen entsteht. Das Risiko, Magenkrebs zu bekommen, ist hier erhöht. Es beträgt bei chronischen Magengeschwüren etwa drei Prozent. PrognoseBei einem Magengeschwür ist die Prognose ohne Behandlung in über 40 Prozent der Fälle gut, da sie spontan von selbst abheilen. Eine wirksame medikamentöse Therapie eines Ulcus ventriculi bewirkt eine Heilungsrate von bis zu 90 Prozent. Trotz dieser effektiven Therapie kommt es häufig zur erneuten Geschwürbildung. Risikofaktoren dafür sind:
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