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Magengeschwür (Ulcus ventriculi)
Magengeschwür (Ulcus ventriculi)Operation und MagenspiegelungStand: 27. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Unter Umständen ist bei einem Ulcus ventriculi eine Operation sinnvoll beziehungsweise notwendig – beispielsweise wenn ein Magengeschwür trotz Medikamenten nach mehreren Monaten nicht abheilt. Auch bei Komplikationen wie Blutung, Magenverengung, Magendurchbruch oder beim Verdacht auf Magenkrebs ist eine Operation die geeignete Therapieform. Je nach Notwendigkeit, kommen verschiedene Verfahren in Betracht:
MagenblutungBlutet das Magengeschwür, kann der Arzt im Rahmen einer Magenspiegelung versuchen, die Blutungsquelle mit einem Medikament zu unterspritzen. Der eingespritzte Wirkstoff verengt die Blutgefäße und stoppt so die Blutung des Ulcus ventriculi. Der Arzt kann ebenfalls die Blutungsquelle mit einem sogenannten Fibrinkleber verkleben sowie die Blutung mithilfe eines Lasers stillen. Massive Blutungen, die mittels einer Magenspiegelung nicht zu kontrollieren sind, lassen sich oft nur im Rahmen einer offenen Operation stoppen. Magendurchbrüche (sog. Perforationen) machen ebenfalls oft eine Operation notwendig – manchmal ist es möglich, den Magendurchbruch mittels Bauchspiegelung (Laparoskopie) gewebeschonend und ohne großen Bauchschnitt zu behandeln (minimal-invasives Vorgehen). Weiterlesen: Magengeschwür (Ulcus ventriculi): Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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