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Magengeschwür (Ulcus ventriculi)
Magengeschwür (Ulcus ventriculi)Magengeschwür (Ulcus ventriculi): SymptomeStand: 27. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei einem Magengeschwür (Ulcus ventriculi) können die Symptome sehr unterschiedlich sein. Häufig drückt und schmerzt es im Oberbauch (sog. epigastrische Schmerzen; epigastrisch = den Oberbauch betreffend) durch ein Magengeschwür. Die Schmerzen bei einem Ulcus ventriculi können in Richtung Brustbein, Unterbauch oder auch in den Rücken ausstrahlen. Bei einigen Betroffenen wird der Schmerz durch die Nahrungsaufnahme ausgelöst, bei anderen lindert sie ihn. Über Nüchternschmerzen (Schmerzen bei leerem Magen), die typischerweise nachts auftreten, klagen sowohl Patienten mit Magen- als auch Zwölffingerdarmgeschwüren. Menschen mit Magengeschwüren berichten außerdem gelegentlich über Erbrechen, (z.B. bei Geschwüren nahe dem Magenausgang) und darüber, dass sie bestimmte Speise nicht vertragen – welche Nahrungsmittel das sind, ist jedoch bei Betroffenen mit Ulcus ventriculi individuell verschieden. Als Folge des Erbrechens, der Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel oder auch einer Schmerzverstärkung durch die Nahrungsaufnahme verlieren viele Betroffene Gewicht. Kommt es zu Magenblutungen, äußern sich diese entweder als Bluterbrechen (Hämatemesis) oder auch in einer Schwarzfärbung des Stuhls (Teerstuhl, Meläna) durch das beigemischte, verdaute Blut. Verursacht ein Magengeschwür keine Symptome, erkennt der Arzt es meist nur als Zufallsbefund im Rahmen anderer Untersuchungen. Bei Personen, die bestimmte Schmerzmittel (nichtsteroidale Antirheumatika wie Acetylsalicylsäure) einnehmen, bleiben Magengeschwüre in mehr als der Hälfte der Fälle völlig symptomlos. Weiterlesen: Magengeschwür (Ulcus ventriculi): Diagnose Das könnte Sie auch interessieren
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