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Stand: 1. Januar 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Allein der bloße Anblick appetitlicher Gerichte oder der Duft von frischem Brot lassen uns buchstäblich das Wasser im Munde zusammenlaufen. Unser Magen-Darm-Trakt arbeitet sogar im Leerlauf. Und somit auch unsere Verdauung.
Sobald wir uns etwas Essbares in den Mund stecken, beginnen Zunge und Zähne das Essen zu zerdrücken und zu zerkleinern. Gleichzeitig wird kaltes Essen erwärmt und zu heißes Essen heruntergekühlt. Der Nahrungsbrei sollte sich im optimalen Fall möglichst unserer Körpertemperatur annähern. Und dann beginnt im Mund schon die Verdauung: Über den Speichel werden Enzyme abgegeben. Je länger wir kauen, umso besser können die Speichelenzyme stärkehaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Brot in kleinere Nährstoffe zerlegen
Mit jedem Schlucken gleitet der Nahrungsbrei durch die Speiseröhre in den Magen. Verdauung bedeutet eigentlich nichts anderes, als dass unser Essen zu einem Nahrungsbrei umgewandelt wird, aus dem dann im Dünndarm die Nährstoffe herausgelöst werden können und über die Blut- und Lymphbahn zu ihren Einsatzorten, den Zellen, gelangen.
Unsere Verdauung unterliegt vielen verschiedenen Einflüssen. Im Wesentlichen sind das drei Bereiche:
Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung lässt unsere Verdauung wie am Schnürchen laufen. Doch wehe, wir schlagen über die Stränge. Ein fetter Gänsebraten oder auch die Sahnetorte führen bei vielen zu Verdauungsproblemen. Es zwickt im Bauch und wir wissen auch genau warum.
Auch ist uns allen längst klar, dass wir unter Bewegungsmangel leiden. Ein schönes Beispiel sind die Drive-Ins der amerikanischen Fastfoodketten. Man muss nicht mal ein paar Schritte gehen, um ans Essen zu gelangen. Doch unser Darm schreit förmlich nach Bewegung. Es muss dabei nicht Hochleistungssport sein, es ist eher wichtig, tagsüber anstatt des Fahrstuhls die Treppe zu nehmen oder bestimmte Besorgungen immer mit dem Fahrrad zu erledigen. Planen Sie auch immer Bewegung am Wochenende ein – draußen an der frischen Luft: spazieren gehen, eine kleine Radtour unternehmen, ein Schwimmbadbesuch oder ein bisschen Gymnastik bringen Ihren Darm auf Trab.
Wer sich gar nicht motivieren kann, nicht mal Lust aufs Essen hat, bei dem streikt der Darm und mit ihm die Verdauung auch. Er leidet ebenfalls unter Lustlosigkeit. Nimmt der Stress überhand, dann streikt bei einigen Menschen der Darm sofort und bei anderen erst später. Die Stresshungerer und Stressesser verlangen beide viel von ihrem Magen und Darm. Nichts zu essen schadet genauso, wie wenn Sie es übertreiben, um den Stress zu kompensieren. Die Lösung lautet: Stress abbauen, positiv denken, dann spürt man auch wieder sein normales Hunger- und Sättigungsgefühl.
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