Startseite > Krankheiten > Magen-Darm-Erkrankungen > Schweinebandwurm-Infektion > Verlauf
Stand: 30. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
In der Regel nimmt eine Schweinebandwurm-Infektion einen unkomplizierten Verlauf. Die Prognose ist daher meistens gut, solange der Schweinebandwurm im menschlichen Körper keine Finnen bildet. Dies tritt in etwa zehn Prozent der Fälle auf. Hierbei kann es zu Komplikationen durch den Schweinebandwurm kommen, wenn Bandwurmzysten die Funktion von Organen wie des Gehirns stören. In Deutschland sind Schweinebandwurm-Infektionen jedoch relativ selten.
Einer Schweinebandwurm-Infektion lässt sich vorbeugen, indem man auf den Verzehr von rohem oder ungenügend erhitztem Schweinefleisch verzichtet. Wird das Fleisch für mindestens zehn Tage eingefroren, besteht ebenfalls keine Ansteckungsgefahr. Außerdem werden Schlachttiere im Rahmen der amtlichen Fleischuntersuchung (sog. Fleischbeschau) auf das Vorhandensein von Finnen in der Muskulatur begutachtet. So lässt sich einer Schweinebandwurm-Infektion schon vorbeugen, bevor das Fleisch den Endverbraucher erreicht.
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