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Reizmagen (funktionelle Dyspepsie)

Reizmagen: Therapie

Stand: 7. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einem Reizmagen (funktionelle Dyspepsie) zielt die Therapie darauf ab, die Beschwerden zu beseitigen und so die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen. Ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt über die Magenfunktionsstörung und ihre möglichen Ursachen kann oft bereits sehr beruhigen. Die anschließende Vorgehensweise hängt vom Einzelfall ab – grundsätzlich ist gegen den Reizmagen eine individuell zugeschnittene Behandlung sinnvoll. Dabei stehen folgende Maßnahmen zur Verfügung:

  • Allgemeinmaßnahmen (z.B. Veränderung des Lebensstils)
  • psychotherapeutische Maßnahmen (vorrangig oder begleitend)
  • Medikamente

Reizmagen – was tun?

Ein Reizmagen (funktionelle Dyspepsie) macht nicht immer eine medikamentöse Therapie notwendig. In manchen Fällen reicht zur erfolgreichen Behandlung Ihrer Beschwerden auch das aus, was Sie selbst tun können.

Wenn Hinweise darauf vorliegen, dass Ihr Reizmagen im Zusammenhang mit bestimmten Essgewohnheiten oder Nahrungsmitteln steht, kann eine veränderte Ernährung möglicherweise helfen: Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt über mögliche diätetische Maßnahmen. So können Sie bei einem Reizmagen zum Beispiel den Genuss von scharfen Gewürzen, Kaffee oder blähenden Speisen vorübergehend einschränken. In vielen Fällen wirkt sich regelmäßige Nahrungsaufnahme in kleineren Portionen günstig auf eine funktionelle Dyspepsie aus. Eine spezielle allgemeingültige Diät für Reizmägen steht jedoch nicht zur Verfügung; vielmehr sind die individuellen Verträglichkeiten zu berücksichtigen.

Außerdem kann es eine große Hilfe bei einem Reizmagen sein, einfache Entspannungsübungen wie autogenes Training oder eine geeignete Meditationstechnik zu lernen, um Konfliktsituationen besser zu bewältigen. Bei hartnäckigen Reizmagen-Beschwerden und wenn Sie eine psychische Störung haben, ist es darüber hinaus ratsam, eine psychotherapeutische Behandlung wie zum Beispiel eine Verhaltenstherapie oder psychoanalytische Verfahren in Erwägung zu ziehen.

Weiterlesen: Reizmagen: Therapie – Medikamente

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