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Stand: 25. April 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die gastroösophageale Refluxkrankheit zeigt unbehandelt meist einen gleichbleibenden Verlauf: Bei über 95 Prozent der Betroffenen nimmt ihr Ausmaß über viele Jahre nicht zu.
Meistens hat die gastroösophageale Refluxkrankheit eine günstige Prognose: Bei schätzungsweise 60 Prozent der Menschen mit Refluxsymptomen liegt die nicht-erosive Form der Refluxkrankheit (engl.: Non-Erosive Reflux Disease = NERD) vor, die ohne Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis) verläuft. Das Wohlbefinden ist allerdings durch die Refluxbeschwerden häufig stark gestört – unabhängig davon, wie stark die Symptome sind. Die Lebensqualität der Betroffenen ist somit erheblich gemindert. Solche belastenden Phasen können sich mit Phasen völliger Beschwerdefreiheit abwechseln. Unbehandelt verschwinden die Symptome der Refluxkrankheit sehr selten völlig und dauerhaft.
Wer die gastroösophageale Refluxkrankheit vorübergehend medikamentös behandelt und seine Ernährung gezielt umstellt, kann aber mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindern, dass im weiteren Verlauf eine dauerhafte Speiseröhrenentzündung entsteht. Kommt es doch zu einer Refluxkrankheit mit Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis) – also einer Refluxösophagitis (engl.: Erosive Reflux Disease = ERD) – ist oft eine langwierige Behandlung erforderlich. Je stärker die Schleimhaut geschädigt ist, desto geringer sind die Erfolgsaussichten einer medikamentösen oder chirurgischen Therapie.
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