Startseite > Krankheiten > Magen-Darm-Erkrankungen > Refluxkrankheit (GERD) > Therapie
Stand: 25. April 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Gegen die gastroösophageale Refluxkrankheit kann auch eine operative Therapie helfen. Die Operation bietet sich an, wenn die gastroösophageale Refluxkrankheit wiederholt mit einer Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis) verbunden ist und sich dadurch Vernarbungen bilden, die die Speiseröhre verengen (sog. Ösophagusstenose). Ziel der Operation ist es, die Beweglichkeit der Speiseröhre zu unterstützen und die Schließfunktion des unteren Endes der Speiseröhre zu verbessern.
Langfristig zeigt die operative Behandlung der Refluxkrankheit eine gute Wirkung: Auch fünf Jahre später sind meist keine Beschwerden mehr vorhanden. Damit zeigt die Operation bei der Refluxkrankheit eine ähnlich hohe Erfolgsrate wie die Therapie mit Protonenpumpenhemmern. Manchmal sind im Anschluss an die Operation allerdings immer noch Medikamente zur Behandlung von Refluxbeschwerden nötig. Und da die Operation ein relativ hohes Komplikationsrisiko hat (wie Magendurchbruch, starke Gasbildung, Blähungen und Durchfall), operieren Ärzte bei der Refluxkrankheit nur in Einzelfällen.
Weiterlesen: Refluxkrankheit (GERD): Verlauf
Erfahren Sie im Überblick mehr rund um das Thema Magen-Darm-Erkrankungen von A-Z. mehr ...
Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.