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Stand: 30. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Einem Reizdarm können Sie nicht unmittelbar vorbeugen. Wichtig ist es, den Reizdarm von anderen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts zu unterscheiden. So sollten entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa frühzeitig ausgeschlossen oder erkannt werden. Bei solchen entzündlichen Erkrankungen kann der Arzt eine zielgerichtete Therapie einleiten, die möglichst umgehend erfolgen sollte.
Wenn Sie unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, versuchen Sie, die entsprechend "problematischen" Produkte zu meiden (z.B. Kakao, Tomaten, Milch oder Zitrusfrüchte). Um Blähungen zu vermeiden, sollten Sie stark blähende Nahrungsmittel vom Speiseplan streichen. Sie selbst wissen am besten, was Sie gut vertragen.
Nicht nur in Hinblick auf das Reizdarm-Syndrom ist es sinnvoll, frühzeitig die Ernährung umzustellen beziehungsweise eine ausgewogene und gesunde Ernährung beizubehalten: Mit einer gesunden Ernährung beugen Sie auch typischen "Wohlstandskrankheiten" vor. Dazu zählen Bluthochdruck, Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), Diabetes mellitus und Übergewicht.
Neben einer ballaststoffreichen Ernährung ist es wichtig, das Trinken nicht zu vergessen. Ideal sind Wasser und verdünnte Säfte. Auch Sport und Entspannungstraining können Ihnen helfen, dass sich der Reizdarm gar nicht erst entwickelt.
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