Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Magen-Darm-Erkrankungen > Reizdarm-Syndrom > Diagnose

Reizdarm

Rom-Kriterien

Stand: 30. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Wichtig für die Diagnose des Reizdarmsyndroms waren für lange Zeit die sogenannten Rom-Kriterien. Lagen sie vor, ging man davon aus, dass es sich um einen Reizdarm handelt. Nach heutigem Stand kommt den Rom-Kriterien bei der Diagnose von Erwachsenen keine große Bedeutung mehr zu.

Die Rom-III-Kriterien sind aber weiterhin gültig, um bei Kindern und Jugendlichen die Diagnose Reizdarm zu stellen. Die Kriterien fordern hierzu, dass

  • wiederkehrende Bauchschmerzen oder Unwohlsein beziehungsweise Missempfindungen im Bauch an mindestens drei Tagen pro Monat in den letzten drei Monaten auftraten.

Dabei müssen diese Symptome vor mindestens sechs Monaten begonnen haben und mit mindestens zwei weiteren der folgenden Tatsachen einhergehen:

  • Die Beschwerden bessern sich nach dem Stuhlgang.
  • Die Häufigkeit des Stuhlgangs hat sich seit Beginn der Beschwerden geändert.
  • Die Form und das Aussehen des Stuhls haben sich seit Beginn der Beschwerden geändert.

Weiterlesen: Reizdarm-Syndrom: Behandlung

Das könnte Sie auch interessieren

Magen-Darm-Erkrankungen

Magen-Darm-Erkrankungen

Erfahren Sie im Überblick mehr rund um das Thema Magen-Darm-Erkrankungen von A-Z. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.