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Reizdarm

Psychische Unterstützung

Stand: 30. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei manchen Menschen treten die Beschwerden des Reizdarmsyndroms verstärkt auf, wenn sie Stress haben oder Konflikte durchleben. In diesen Fällen sind Schritte sinnvoll, die an der Psyche ansetzen.

Zwei Frauen joggen.

Sie können zunächst selbst versuchen, Ihren alltäglichen Stress abzubauen. Sorgen Sie für einen regelmäßigen Tagesablauf, täglich ausreichend körperliche Bewegung (z.B. Laufen, Fahrradfahren, Gymnastik, Schwimmen) und eine ausgeglichene Freizeitgestaltung.

Ergänzend können Entspannungsübungen wie zum Beispiel autogenes Training oder Meditation helfen. Auch eine gezielte psychotherapeutische Unterstützung (z.B. psychoanalytische Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Hypnose) kann beim Reizdarmsyndrom wirken.

Eine Psychotherapie empfiehlt sich vor allem, wenn

  • zusätzlich zum Reizdarm psychische Störungen vorliegen,
  • die Beschwerden schon sehr lange bestehen oder
  • Sie stark unter den Beschwerden leiden.

Weiterlesen: Reizdarm-Syndrom: Verlauf

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