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Stand: 29. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Magenschleimhaut verfügt über zahlreiche Drüsen, welche Magenschleim zum Schutz der Schleimhautoberfläche gegen aggressive Magensäure und Verdauungssekrete produzieren.
Der Magen dient als Zwischenspeicher der aufgenommenen Nahrung und bereitet diese für die eigentliche Verdauung im Darm vor: Die Nahrung vermischt sich mit Magensäure und verschiedenen Verdauungssekreten. Der so erzeugte Speisebrei wird eine Zeit lang im Magen gespeichert – circa drei Stunden – und dann portionsweise in den Zwölffingerdarm weitergeleitet. Ein Muskel im Pförtner (Pylorus) steuert die Abgabe des Speisebreis an den Darm. Der Pförtner kann den Magenausgang verschließen und damit die Weiterleitung der Nahrung zum Darm beeinflussen.
Seit mehr als 30 Jahren sind die Erkrankungszahlen von Magenkrebs (Magenkarzinom) stetig gesunken. Heutzutage ist Magenkrebs die fünfthäufigste Krebserkrankung bei Männern und die achthäufigste bei Frauen. Als Grund für diese Abnahme vermutet man veränderte Ernährungsgewohnheiten.
Im Jahr 2006 hatten in Deutschland circa 10.000 Männer und 7.000 Frauen ein Magenkarzinom. Der Häufigkeitsgipfel für Magenkrebs liegt jenseits des 50. Lebensjahrs. Das höchste Erkrankungsrisiko haben Menschen, die älter als 70 Jahre sind – Menschen mittleren Alters erkranken deutlich seltener, und bei Kindern und jungen Erwachsenen ist ein Magenkarzinom eine Rarität.
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