Startseite > Krankheiten > Magen-Darm-Erkrankungen > Magenkrebs > Definition
Stand: 29. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Magenkrebs (Magenkarzinom) entsteht, wenn sich die Erbmasse von Zellen im Magen verändert. Daraufhin teilen sich die Zellen schneller und es entwickeln sich bösartige Tumoren.
Der Magen schließt sich unterhalb des Zwerchfells an die Speiseröhre an und ist eine dem Darm vorgeschaltete, etwa 25 bis 30 Zentimeter lange Erweiterung des Verdauungswegs. Sein Fassungsvermögen variiert von rund 30 Milliliter beim Neugeborenen bis etwa 1,6 bis 2,4 Liter beim Erwachsenen. Größe, Form und Lage sind stark abhängig von Füllungszustand, der Körperlage beziehungsweise dem Körperbau sowie dem Lebensalter und der Muskelanspannung. Der Eingang des Magens am Ende der Speiseröhre nennt sich Kardia. Am Abschluss dichtet der sogenannte Pförtner (Pylorus) den Magen gegen den Zwölffingerdarm ab.
Der Magen lässt sich in fünf Abschnitte unterteilen:
Die Magenwand besteht aus vier Schichten. Von innen nach außen:
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