Startseite > Krankheiten > Magen-Darm-Erkrankungen > Gastritis (Magenschleimhautentzündung) > Definition
Stand: 9. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Gastritis (Magenschleimhautentzündung) ist eine entzündliche Erkrankung der Magenschleimhaut, die nicht ansteckend ist.
Die bei der Magenschleimhautentzündung angegriffene Magenschleimhaut schützt tiefer liegende Schichten des Magens (z.B. die Muskeln des Magens) vor der aggressiven Magensäure; sie ist unter anderem wichtig, um die Speisen gut verdauen zu können. Wenn der Magen zu viel Säure bildet oder die Schutzschicht geschädigt ist, kann eine Gastritis entstehen. Diese tritt entweder nur in akuter Form auf und klingt bald wieder ab oder nimmt einen chronischen Verlauf. Die chronische Magenschleimhautentzündung unterteilt man anhand ihrer Auslöser in drei Typen:
In schweren Fällen kann die Gastritis zu Schleimhautschäden wie einem Magengeschwür (Ulcus ventriculi), einer Magenblutung oder einem Magendurchbruch führen.
In den westlichen Ländern hat schätzungsweise fast die Hälfte der über 50-Jährigen eine chronische Gastritis. Mit großer Häufigkeit verlaufen diese chronischen Magenschleimhautentzündungen jedoch völlig unbemerkt; ihre Entdeckung erfolgt meist zufällig.
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