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Fischbandwurm
FischbandwurmFischbandwurm: UrsachenStand: 1. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Einer Infektion mit dem Fischbandwurm (bzw. Grubenkopfbandwurm o. Diphyllobothrium latum) liegen als Ursachen falsch zubereitete Fischspeisen zugrunde: Rohe, vor dem Verzehr ungenügend gekochte oder unzureichend eingefrorene Süßwasserfische können lebensfähige Larven des Fischbandwurms enthalten. In diesem unzureichend behandelten Zustand verzehrt können die Fische zur Bandwurm-Infektion beim Menschen führen. ÜbertragungswegEine Fischbandwurm-Infektion des Menschen hat ihre Ursachen immer im selben Übertragungsweg: Bestimmte kleine Wasserkrebse, die Zyklopas, nehmen die Eier des Fischbandwurms auf. Aus den Eiern entwickeln sich Larven. Die Wasserkrebse ihrerseits fallen dem Verzehr durch Süßwasserfische zum Opfer, in denen sich die Larven des Bandwurms im nächsten Stadium zu Zweitlarven weiterentwickeln. Über die Nahrung gelangen diese Zweitlarven in den Endwirt – in der Regel Fische, seltener Hunde, Katzen oder Menschen. Mit Sauggruben an der Darmwand des Endwirts befestigt, reift dann im Darm der erwachsene Fischbandwurm heran. Dieser Bandwurm kann eine Länge von etwa 20 Metern und ein Alter von bis zu zehn Jahren erreichen. InkubationszeitBeim Fischbandwurm beträgt die Inkubationszeit (also die Zeit von der Infektion bis zum Auftreten erster Infektionssymptome) 3 bis 4 Wochen. Die Entwicklung des geschlechtsreifen Fischbandwurms aus der Zweitlarve (sog. Präpatenzzeit) dauert etwa 3 bis 6 Wochen. Weiterlesen: Fischbandwurm: Symptome Das könnte Sie auch interessieren
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