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Dünndarmtumor

Gutartiger Dünndarmtumor

Stand: 25. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein gutartiger (benigner) Dünndarmtumor, auch als Dünndarmpolyp bezeichnet, ist wesentlich häufiger als bösartige Dünndarmtumoren (Dünndarmkrebs). Dünndarmpolypen können aus unterschiedlichen in der Dünndarmwand vorkommenden Geweben entstehen – einzeln oder auch in großer Zahl.

Gutartig ist ein Dünndarmtumor, der weder in benachbartes Gewebe einwächst und dieses zerstört noch Tochtergeschwulste (Metastasen) in anderen Organen bildet. Dennoch kann ein gutartiger Dünndarmtumor durch sein Wachstum zu gesundheitlichen Problemen führen, wenn er benachbarte Organe einengen oder Hohlorgane wie den Darm durch seine Größe verstopft. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich zunächst gutartige Dünndarmpolypen im Dünndarm im Verlauf bösartig entwickeln.

Ursprungsgewebe gutartiger Dünndarmtumor
Schleimhaut Adenom
Muskelgewebe Leiomyom
Bindegewebe Fibrom
Fettgewebe Lipom
Gefäße Angiom
Nerven Neurogener Tumor
Mischtumor Hamartom

Weiterlesen: Dünndarmtumoren: Definition – Bösartiger Dünndarmtumor (Dünndarmkrebs)

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