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Dünndarmtumor

Dünndarmtumoren: Definition

Stand: 25. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein Dünndarmtumor ist eine Geschwulst im zu den Verdauungsorganen zählenden Dünndarm. Zu den Dünndarmtumoren zählen:

Verdauungsorgane
Die Verdauungsorgane

Anatomie

Ein Dünndarmtumor kann sich grundsätzlich in jedem Abschnitt des Dünndarms entwickeln. Der Dünndarm befindet sich im unteren Bauchraum. In seiner Anatomie unterscheidet man drei aufeinanderfolgende Abschnitte:

  1. Zwölffingerdarm (Duodenum)
  2. Leerdarm (Jejunum)
  3. Krummdarm (Ileum)

Der erste Dünndarmabschnitt, der Zwölffingerdarm, schließt sich unmittelbar an den Magen an. Er ist etwa 30 Zentimeter lang. Der bösartige Dünndarmtumor tritt in seiner häufigsten Form überwiegend im Zwölffingerdarm auf.

Leerdarm und Krummdarm sind zusammen etwa 4 bis 7 Meter lang, wobei etwa zwei Fünftel zum Leerdarm und drei Fünftel zum Krummdarm zählen. Dort, wo der Krummdarm in den Dickdarm übergeht, befindet sich eine Klappe, die den Rückstrom von Dickdarminhalt in den Dünndarm verhindert. Die gesamte Dünndarmschleimhaut ist mit kleinsten Zotten besetzt, um eine möglichst große Oberfläche für die Resorption (die Aufnahme der mit der Nahrung aufgenommenen und im Dünndarm verdauten Stoffe ins Blut) zu erreichen. Ein gutartiger Dünndarmtumor entwickelt sich meist im Krummdarm.

Weiterlesen: Dünndarmtumoren: Definition – Häufigkeit

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