Startseite > Krankheiten > Magen-Darm-Erkrankungen > Darmkrebs (Kolonkarzinom, kolorektales Karzinom) > Ursachen
Stand: 28. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Chronische Darmerkrankungen sind ein Risikofaktor für Darmkrebs, also Dickdarmkrebs wie Kolonkarzinom oder kolorektales Karzinom. Hierzu zählen zum Beispiel die Colitis ulcerosa oder der Morbus Crohn. Beide Erkrankungen sind hinsichtlich ihrer Behandlung, der Symptome und der Komplikationen ähnlich. Meist treten sie schon im Jugend- oder Kindsalter auf.
Zu den Beschwerden chronischer Darmerkrankungen gehören andauernde Durchfälle, häufige Stuhlgänge und Blutauflagerungen auf dem Stuhl. Bei Morbus Crohn und vor allem bei Colitis ulcerosa ist das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, verglichen mit gesunden Menschen, deutlich erhöht. Nach 30 Jahren Erkrankungsdauer liegt es zum Beispiel bei Colitis-ulcerosa-Patienten bei 18 Prozent.
Die Ernährung spielt bei den Darmkrebs-Ursachen eine wichtige Rolle. Wenn die Nahrung zu fettreich ist und zu viel Fleisch auf dem Speiseplan steht, kann das die Entstehung von Kolonkarzinom und Rektumkarzinom begünstigen. Wer sich hingegen ausgewogen ernährt und ausreichend Vitamine und einen hohen Anteil an Ballaststoffen aus Vollkornprodukten zu sich nimmt, kann das Risiko für Darmkrebs senken.
Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen sind mit einer höheren Rate an Darmkrebs-Erkrankungen verbunden.
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