Darmkrebs, Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom Rektumkarzinom)

Darmkrebs (Kolonkarzinom, kolorektales Karzinom): Diagnose

Stand: 28. März 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Je nachdem, wo ein Kolonkarzinom oder Rektumkarzinom wächst, kann der Arzt die Darmkrebs-Diagnose mit unterschiedlichen Methoden stellen. Etwa die Hälfte aller Dickdarmkrebs-Tumoren liegen im Enddarm (Rektum). Sie sind daher für den Arzt sehr einfach durch eine schmerz- und risikolose Tastuntersuchung mit dem Finger zu entdecken. Etwas tiefere Regionen können mithilfe der Enddarmspiegelung (Rektoskopie) untersucht werden.

Um den gesamten Dickdarm hinsichtlich eines möglichen Darmkrebses (Kolonkarzinom, kolorektales Karzinom) zu beurteilen, wird die Darmspiegelung (Koloskopie) eingesetzt. Bei dieser Untersuchung kann der Arzt aus krebsverdächtigen Bereichen gleichzeitig Gewebeproben entnehmen (Biopsie) und unter dem Mikroskop feingeweblich untersuchen lassen. Auch spezielle Röntgenuntersuchungen, wie ein sogenannter Kolonkontrasteinlauf (Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel), helfen bei Verdacht auf Darmkrebs, die richtige Diagnose zu stellen.

Hat sich der Verdacht auf ein Kolonkarzinom bestätigt, sind meist weitere Untersuchungen notwendig, um die Ausbreitung des Tumors genau beurteilen zu können. Dieses Wissen ist bei der Entscheidung über die beste Behandlungsform und zur Beurteilung der Prognose unerlässlich.

Weiterlesen: Darmkrebs (Kolonkarzinom, kolorektales Karzinom): Diagnose – Stadieneinteilung

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