Startseite > Krankheiten > Magen-Darm-Erkrankungen > Analkarzinom (Analkrebs) > Vorbeugen
Stand: 27. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Einem Analkarzinom (Analkrebs) lässt sich nur bedingt vorbeugen. Eine ausgewogene Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel, Vitamine oder Medikamente sind zwar generell empfehlenswert, doch ist kein Zusammenhang mit Analkrebs bekannt.
Da die Entstehung des Analkarzinoms mit Virusinfektionen zusammen hängt, ist es wichtig, auf eine sorgfältige Sexualhygiene zu achten und Kondome zu verwenden.
Blutauflagerungen auf dem Stuhl sowie Jucken und Brennen im Analbereich können frühe Zeichen eines Analkarzinoms sein. Da die Heilungschancen umso besser sind, je früher das Karzinom entdeckt und behandelt wird, ist es wichtig, solche Beschwerden vom Arzt untersuchen zu lassen: Er kann dann eine bösartige Krebserkrankung ausschließen beziehungsweise rechtzeitig erkennen.
Ab dem 45. Lebensjahr können alle in Deutschland Versicherten eine Krebsvorsorge-Untersuchung in Anspruch nehmen. Darin enthalten ist eine rektale Tastuntersuchung. Sollte ein Analkarzinom vorliegen, kann es der Arzt mit dieser einfachen Untersuchungsmethode bereits oft erkennen.
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