Startseite > Krankheiten > Magen-Darm-Erkrankungen > Analkarzinom (Analkrebs) > Verlauf
Stand: 27. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Das Analkarzinom (Analkrebs) hat in vielen Fällen einen positiven Verlauf – die Prognose des Analkarzinoms ist insgesamt gut. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate bei Analkrebs beträgt 80 Prozent, sofern der Tumor noch keine Tochtergeschwulste in den Leistenlymphknoten gebildet hat. Analkarzinome am Rand des Afters (sog. Analrandkarzinome) werden chirurgisch entfernt und haben mit über 90 Prozent Langzeitheilung eine sehr gute Prognose. Auch bei fortgeschrittenerem, örtlich begrenztem Analkrebs erreicht die Kombination aus Strahlentherapie und Chemotherapie Heilungsraten von 80 Prozent. Die Prognose verschlechtert sich, je später das Analkarzinom entdeckt und behandelt wird.
Innerhalb der ersten fünf Jahre nach der Analkarzinom-Behandlung ist eine sorgfältige Nachsorge wichtig. So werden regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen empfohlen, am besten bei einem Proktologen.
In der Nachsorge des Analkrebses soll die Lebensqualität der Betroffenen gesichert beziehungsweise verbessert werden. Gründe für einen stationären Rehabilitationsaufenthalt sind zum Beispiel Stuhlinkontinenz, Bestrahlungsfolgeschäden oder die Anlage eines künstlichen Darmausgangs.
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