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Stand: 27. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die Gefahr, an einem Analkarzinom (Analkrebs) zu erkranken, wird durch chronische Infektionen und mechanische Beanspruchungen gesteigert. Daher ist die Ursache für ein Analkarzinom häufig eine vorgeschädigte Analregion mit Fisteln (krankhafte Veränderungen des Gewebes) und Fissuren (schmerzhafte Risse).
In vielen Fällen stehen auch Kondylome (warzenartige, gutartige Wucherungen) im Zusammenhang mit Analkrebs. Kondylome werden durch Viren verursacht (HPV 16 und 18), und meist von Vagina oder Penis auf die Analregion übertragen.
Risikofaktoren, die für die Entstehung von Darmkrebs bekannt sind (Ernährung, vererbbare Erkrankungen, Darmpolypen) spielen beim Entstehungsrisiko eines Analkarzinoms weniger eine Rolle.
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